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66547 Beiträge in 1166 Themen von 56 Mitglieder - Neuestes Mitglied: Jura September 30, 2020, 06:01:22
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Autor Thema: "Gegen das Minarett als Machtsymbol"  (Gelesen 1681 mal)
VoNi
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chrisvatz@hotmail.com
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« am: Mai 11, 2007, 02:19:30 »

http://www.nzz.ch/2007/05/04/il/articleF5IUV.html

Unterschriftensammlung für ein verfassungsmässiges Bauverbot

Mit einer Volksinitiative wollen SVP- und EDU-Politiker den Bau von Minaretten in der Schweiz verbieten. Anlässlich der Lancierung der Unterschriftensammlung forderten sie zudem ein Moratorium für islamische Bauwerke bis zur Abstimmung über das Volksbegehren.

Dass das Initiativkomitee «gegen den Bau von Minaretten» ausgerechnet einen Saal im Berner Hotel Kreuz zur Lancierung seines Volksbegehrens wählte, dürfte eher zufällig als von symbolischer Bedeutung sein. Um ein Symbol geht es den Initianten mit ihrem Anliegen aber durchaus - nämlich um das Minarett als «Symbol eines religiös-politischen Machtanspruchs», wie der Zürcher SVP-Nationalrat Ulrich Schlüer den ungeliebten Turm charakterisierte. Schlüer präsidiert zusammen mit seinen Nationalratskollegen Walter Wobmann (svp., Solothurn) und Christian Waber (edu., Bern) das aus 14 Exponenten der SVP und 2 Mitgliedern der EDU bestehende Initiativkomitee. Dieses hat bis zum 1. November 2008 Zeit, die nötigen 100 000 Unterschriften für das Zustandekommen der Initiative zu sammeln.

Der Initiativtext beschränkt sich auf einen einzigen Satz: «Der Bau von Minaretten ist verboten.» Dieser ist als Ergänzung von Artikel 72 der Bundesverfassung vorgesehen, der das Verhältnis zwischen Kirche und Staat regelt. Als dritter Absatz in diesem Artikel würde er die Stelle des mit der Volksabstimmung vom 10. Juni 2001 aufgehobenen Bistumsartikels einnehmen. Absatz 2 liefert nach Auffassung der Initianten die verfassungsrechtliche Grundlage für das angestrebte Minarettverbot. Dort heisst es, dass Bund und Kantone Massnahmen treffen können zur Wahrung des öffentlichen Friedens zwischen den Angehörigen der Religionsgemeinschaften. Die Initianten sehen in ihrem Begehren denn auch keine Verletzung der Religionsfreiheit, sondern im Gegenteil eine Massnahme zur Wahrung des religiösen Friedens. «Wir wenden uns nicht gegen die Glaubensfreiheit. Diese muss für alle gelten. Wir bekämpfen mit dem Minarett den Machtanspruch einer Religion über den Staat», sagte Schlüer.

Sekundiert vom Walliser SVP-Nationalrat Oskar Freysinger, sprach Schlüer dem Minarett als Bauwerk jeden religiösen Charakter ab. Weder im Koran noch in anderen heiligen Schriften des Islam werde es auch nur erwähnt. Es gebe schliesslich auch in islamischen Ländern Tausende Moscheen ohne Minarette, fügte Nationalrat Wobmann bei. Dieser kann im Übrigen nicht verstehen, weshalb den inzwischen rund 340 000 Muslimen in der Schweiz jahrzehntelang Gebetsräume genügten und es nun plötzlich Minarette brauche. Schliesslich sei mit dem Verbot eines Minaretts das darunterstehende Gebetshaus nicht betroffen. Für ihn haben die Minarette, die er als «ideelle Immission» bezeichnete, denn auch eindeutig politischen Charakter. Nach der Bewilligung von Minaretten müsste in einem nächsten Schritt unweigerlich auch der Muezzin zugelassen werden, befürchtet er. Freysinger verwies auf die sprachliche Herkunft des Minaretts vom Wort «El Molnar» (Leuchtturm). Für ihn sind Minarette die «Leuchttürme des Jihad» und damit die sichtbaren Symbole eines unbedingten religiösen Anspruchs und der damit verbundenen Intoleranz. Moscheen seien auch weniger mit unseren Kirchen vergleichbar als vielmehr mit unseren Zivilstandsämtern, würden dort doch hauptsächlich juristische und zivilrechtliche Abläufe abgewickelt. Auch EDU-Nationalrat Christian Waber sieht im Islam «keine Religion, sondern eine Kriegserklärung an die christliche und andersgläubige Welt». Er verwies auf die Hetzpredigten in Moscheen - solche können allerdings auch in einer Moschee ohne Minarett gehalten werden.

An die Adresse jener Kritiker, die in der Initiative eine Verletzung der Europäischen Menschenrechtskonvention sehen, zitierte Nationalrat Ulrich Schlüer schliesslich das Schächtverbot: Wie sich niemand im Namen der Religionsfreiheit über dieses hinwegsetzen dürfe, könne auch niemand das Recht beanspruchen, im Namen angeblicher Religionsfreiheit die Errichtung von Machtsymbolen zu verlangen, die der religiösen Toleranz widersprächen.
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Nietzsche


Der Volksmund sagt: Religion ist Opium für das Volk. Das ist irreführend. Opium ist eine bewusstseinserweiternde Droge.


Glauben und Wissen verhalten sich wie zwei Schalen einer Waage: in dem Maße, als die eine steigt, sinkt die andere.
(Schopenhauer)


Taufen: ein hilfloses Kind feierlich mit einem Namen strafen. Hierbei wird das Kind angefeuchtet, da der Name sonst nicht klebt.
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« Antworten #1 am: Mai 11, 2007, 02:32:30 »

Jetzt längts mir de gli mau...
Sone huere scheiss wo die lüt da uselö...

De schnure si vor trennig vo chile u staat u vrlange sone scheiss?
Es minarett isch klar es zeiche gäge usse, aber was si de chiuchetürm? e gottesdienst chame grad so guet imene chäuer mache, für das brucht me ke chiuche...

ig vrstah die lüt langsam überhoupt nümme, ir schwiz herrscht gloubensfreiheit...
das wo dr Waber da vrzeut isch nüt angers aus ischränkig vor gloubesfreiheit. är seit dr islam sigi e chriegserklärig. abr das wo är vrzeut isch genau glich e chriegserklärig gäge islam.
meine so gross isch de s problem ir schwiz o ni, abr genau dür derigi lüt wird no me für is füür gosse.

nimmt mi ja wunder wie d christe würd reagiere, we die ganz wäut ufne umehacked u grund gnue hät me alleweil.

wot dä depp eigentli dr ruef vor schwiz grad ganz zur sou mache? zerst das mitem "ach so phöse" dj bobo, när dr baschi u jetzt no so öpis.
heter ächt scho mau überleit, was das für konsequänze chönnt ha? me het ja sehr schön gseh, wozue gwüssi extremiste fähig si.
klar darf me wäge däm ni angst ha u genau glich öpis säge, aber das isch zwit gange.

hoffe schwär für üses land, dass die ungerschrifte sammlig ni düre chunnt. (abr d hoffnig isch leider ni so gross, das gnue spinner git)

dä söu im herbst abgwäut wärde, süsch weissi o ni, wo das no häre füert...


mini these, dass me ohni religione weniger problem hät, bestätiged sich widrmau
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voechi
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« Antworten #2 am: Mai 11, 2007, 04:16:44 »

Weme när sogar bi Al-Jassira ufdr Homepage cha läsä, d Schwizer sig dranne es Moschee-Verbot ds lanciere, de fragi mi ou, ob die Initiative dr Schwiz nützt oder nid.. Uf dr angere Site muesme gseh, dass wenn mir irgend imne islamische Land ou nume e chlini Chiuche wette boue, das gar kes Thema wär... Drum fingis chli übertriebe wie jtz d Moslems reagiere!...
Aber das vor Gloubensfreiheit isch äbe scho so..

Ig verschtah aber ou, wes Lüt git, wo bi sich kes Minarett wei.. Ändlech wie wesech Lüt abem Chiucheglüt ufrege....

Wiemes ou gseht, höchschtwahrschindlech wird das ganze ar SVP / EDU ender nütze aus schade; sligt einisch meh am Schwizer Vouk ds entscheide...

Ah ja.. Schiins düeg d SVP säuber ersch nachde Wahle entscheide, ob si aus Partei für oder gäge d Initiative si...

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„Wenn das Weltall die Frucht eines blinden Zufalls, also der Evolution sein sollte, so ist das für mich genauso glaubwürdig, als wenn eine Druckerei in die Luft fliegt, worauf alle Buchstaben wieder zur Erde fallen würden - und zwar in der druckreifen, fehlerlosen Form des Dudenlexikons." Albert Einstein
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« Antworten #3 am: Mai 11, 2007, 04:22:23 »

Dases ohni Religione besser gieng fingi nid....
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« Antworten #4 am: Mai 11, 2007, 04:28:45 »

ds "gloube" isch ja schiins genetisch veralagt...
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so, i ha dank facebook.com am dave sini meil addi usegfunge u hanem e nachricht gschribe u dantwort isch hie:

Bisig! How is Canada? I'm glad you found me; yes, my e-mail address changed, and I lost all my contacts. Now it's davidsouther@gmail.com (both E-Mail and MSN). If you have time, we should try to meet up somewhere. Keep in touch!

David
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« Antworten #5 am: Mai 11, 2007, 04:31:48 »

Dases ohni Religione besser gieng fingi nid....

Naja, wemä South Park darf gloube gits ohni religione eifach verschideni Meinigä verträtendi Atheischtägruppä :blacklol:

Auso i finges eifach nume lächerlech! Gloubensfreiheit heisst ja nid eifach z Chrischtetum darf mache was si wei, sondern jedä darf sini Religion ha und die ou zeige, usläbä!

Ig verschtah aber ou, wes Lüt git, wo bi sich kes Minarett wei.. Ändlech wie wesech Lüt abem Chiucheglüt ufrege....

ja, aber genau so regäsech d "Lüt" uf über: AKW, Outobahne, Abgas, Stou, fählendi Parkplätz ir Stadt, etc.

und im Gägäsatz zu mine ufzeutä Sache isch es Minarett überhoupt ke "Stress" i däm sinn, wüus weder fürd Lunge schädlech no fürd Närve und füre ganz Körper!

I weiss ja o nid was d "Lüt" weil, aber i bi überzügt dervo, dases di meischtä säuber nid wüsse! Und eifach mau chli öppis verbiete wo frömd isch, isch doch eifach ä seich (genauso ischs e seich, dass d farnzose aui technische, änglischä wörter umwandle). Globalisierig isch jtz eifach es Thema, da chöi mir ou nüt dran ändärä, auso söttme doch chli offener si!

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« Antworten #6 am: Mai 11, 2007, 04:38:30 »

Zitat
Uf dr angere Site muesme gseh, dass wenn mir irgend imne islamische Land ou nume e chlini Chiuche wette boue, das gar kes Thema wär... Drum fingis chli übertriebe wie jtz d Moslems reagiere!...

Ja, das isch i de meistefäu e so, ABER das si ja kener demokratische staate, wies d schwiz isch u die si im gägesatz zur schwiz komplet ufem gloube ufboued. finges dert genau glich schwach...

Für mi zeut das ganz sicher ni aus argumänt, das me ir schwiz d minarett vrbietet. isch eifach chli paradox, weme seit dert darfmes ni, drum darf mes hie o ni u glichzitig seit, dass dr islam e chriegserklärig isch... viu wie ig obe scho gschribe ha, isch das vom waber genau glich e chriegserklärig...


u no einisch zrügg zu mire ussag: ig bi ni gäge gloube! abr sobaud sich gläubigi (jeglicher art und wis) zure religion zäme tüe u am beste no es paar hei wo dr ton agäbe, chas zu problem füere. sicher ni i jedem fau, aber i de meiste vo de grosse konflikte isches e religion wo drhinger steit.
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« Antworten #7 am: Mai 11, 2007, 04:55:59 »

Das mitem Argument isch scho so.. i bringes ou nid aus Argument gäge Minarett-Bou sondern gäge die massive Proteschte im Islam...

I gsehs o so, das ds kollektive Verbiete vo Minarett kei Lösig isch... Aber ob ds gränzelose Erloube....? Ig finge eigentlch, das söue die Ortschafte wo betroffe si säuber wüsse...  S bringt eigentlech nid viu, we die ganzi Schwiz das verbietet....

S git scho viu Konflikt, wo Religione dehingerstö... Eigentelch het dr Islam ds Aute TEschtament +/- ou so wie d Chrischte.. Dr eigentlech Uslöser gseh ig haut immer no i däm, dass teu Lüt meh Macht wei aus angeri und ou im Hass.... u nid eigentlech ide Religione säuber. D Atheischtegruppe vom Mäyer wäre sicher ou nid immer die friedlechschte ;-)
Dr Koran seit ja gloub ou nüt konkret vo Säubschtmordattentäter.. dass si d Füerer vom Islam wo iri (fautsche) Schlüss usem Koran hei zoge... ändlech wie teu Pharisäer ir Bibu. Weme nachdr Bibu geit, so dänk ig, isch ds kollektive Verbiete vo Minarett ou nid vorgseh....
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« Antworten #8 am: Mai 11, 2007, 05:11:36 »

aso aui grad erloube entspricht o ni mire meinig. ig wott o ni i jedem dorf es minarett!
abr ni wöui öpis gäge islam ha, sondern wöus das ni bringt, so viu muslime heimer de o wider ni.

das wo du seisch wäge de mönsche wo me macht hei, stimmt! mire meinig nach isch das ire religion eifach eifach aues süsch, denn es git immer me lüt wo eifach blind gloube u gar nümm überlege was ire priester, rabi oder wär o immer seit. u sobaud öper usem gloubesgründ afat kämpfe ischer extrem gfährlich, denn wener richtig abrichtet isch, heter nüt zvrliere, nur z gwinne. (säubstmordattentäter oder früecher d chrüzritter)

im koran steit genau glich wie ir bible, das me ni söu töte! es isch eifach im momänt so, dass sehr wenigi lüt dr koran säuber gläse hei o ne vrstöh. zviu lüt gloube das wo me ne seit. u d ni muslime wüsse meistens erst rächt ni was drinne steit (geit mir o so). drum gloube mir de medie u die vrzeue no gärn einisch schwachsinn.
s extremste bsp. isch d schari'a. so öpis würds ir bible ja o gä (so viu ig weiss hets dr eint oder anger satz, wo seit wie me wenn söu reagiere u zum teil sogar, das me lüt darf töde) abr d christe wände s wenigste drvo a.
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« Antworten #9 am: Mai 11, 2007, 05:12:50 »


I gsehs o so, das ds kollektive Verbiete vo Minarett kei Lösig isch... Aber ob ds gränzelose Erloube....?

gränzelos isches ja nid, es brucht es bougsuech wi jedäs angerä geböide o, und dert chame immer no ischprach erhäbä:


Ig finge eigentlch, das söue die Ortschafte wo betroffe si säuber wüsse...  S bringt eigentlech nid viu, we die ganzi Schwiz das verbietet....

----
Dr eigentlech Uslöser gseh ig haut immer no i däm, dass teu Lüt meh Macht wei aus angeri und ou im Hass.... u nid eigentlech ide Religione säuber.

ja, das stimmt! nume isch e religion eifach es sehr guets MITTU für denä Lüt zur Macht z verhäufe. si verdiene/wärde mächtig etc. uf chöschte vo angerne -> vo denä wo eifach nume a öppis wei chönne gloube! genauso ischs i äuä jedärä Religion und i jedärä sektä und es isch immer so gsi und wird ou immer eso si!


und ja, es si sicher fautsch ischlüss zoge worde, i aune religione! aber mir chöi das ja sehr guet nachevouzie: mir hei bir schaggar es buech gläse und öppis derzue dichtet (interpretiert) und siehe da... es isch nid das gsi wo si hett wöuä ghöre! Glichwou ischs e interpretiation (vilech e gueti, vilech e huere beschränkti...) aber im grosse u ganze si d Richtlinie ir bibu (zB) nume hiwise und keni befählä. jedä het immer no d müglechkeit di sache z interpretiärä wi är wott... wüu es chamer hie niemer sägä är gloubt aus 1 zu 1 wo ir bibu steit! für das z gloube wüsse mir nach 12 jahr schueu eifach z viu!

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« Antworten #10 am: Mai 11, 2007, 05:24:07 »

Ig gloube ämu ad Bibu! Aber bi, wie gseit fürd Gloubensfreiheit.. so wies haut drinne ou steit...

Um wieder ufd Minarett zrügg ds cho... Ig dänke mit däm Thema hei die beträffende ä Punkt ufgriffe, wo, mi gsehts ja hie im Forum, ds ganze Schwizer Volk i irgend ere Arte bewegt. Und ig dänke, die wärde ou gnue Ungerschrifte finde.... Obwou mir so ds säge kei Grund oder Rächt hei, Minarett ds verbiete, wärde viu Schwizer eifach usere Willenshaltig drgäge si... Und wie gseit wird dr Islam eigentlech nüt drgäge chönne tue, da sie äbe üs ou keni Rächt gä... Aber trotzdäm wärde si drgäge si u de isch de d Frag ob die Initiative dr SChwiz nützt oder schadt...
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« Antworten #11 am: Mai 11, 2007, 05:32:10 »

Ig gloube ämu ad Bibu!

aus so wis steit?


Auso es stimmt scho, das eifach z Image vor schwiz drunger liidet! egau wi d abstimmig wird usgah... wemer d minarett verbiete sowiso und wenn nid de heissts geng no, s hei mindeschtens 100'000 lüt wüuä, das niemer darf es minarett boue ir schwiz (i nime a, das gnue ungerschrifte zämächöme!...)
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« Antworten #12 am: Mai 11, 2007, 05:44:41 »

Zitat
Aus so wies steit?

Bsp: We ir Bibu steit, Gott het d Wäut i 7 Täg erschaffe (berüehmts Bsp.) de gloub ig, dass das 1. für ihn wär möglech gsi u 2. wüus a angere Steue heisst Für Gott isch 1 Sekunde wie 1000 Jahr, dass Gott d Erde ou i Mio.s vo Jahr het chönne erschaffe. Ds Wichtige isch, daserse het erschaffe..

Ig bi jtz ämu mau gspannt, was die Initiative no für Gspräch wird gä...
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« Antworten #13 am: Mai 11, 2007, 05:47:41 »

i gse die diskussion über minarette vorauem aus waupropaganda. dä lüt no chli angscht machä ("dr isalm (dr terrorischt) bedroht d schwiz") u glichzitig zeigä, "mir (svp, edu) si d retter vor nation, mir vrteidigä üses land; wi scho jesus het gseit, si mir (chrischtä) di guetä, u aui angerä di bösä". we sones gsetz tatsächlech würd dürächo ir schwiz, würd das wäutwit wäuä wärfä. das hätt ja scho bau nazi-hafti züg. i gsäch da numä nachteilä fürd schwiz.
u drdas dasi übrhoupt uf sonä gsetzesvorschlag chömä, provozieri no viu me.

i hänkemer iz de es plakat mit aunä parlamentarier ad wang u chläbä aunä politiker, wos - mirä asicht na - iz hirni gschissä het, ä mächtigä scheisshaufen ufä gring. u wed quotä übr 50% schtigt, engagiereni d burä, fürd z bundeshuus mau widr mit ordentlech gülle vouzsprüzä. immerhin bringemi di trottlä uf neui ideenä...
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« Antworten #14 am: Mai 11, 2007, 06:05:46 »

wemes sich so richtig überleit isches eigentli fast klar, dass si söfu ungerschrifte zäme bringe.
angersits chönnt ig o e ungerschriftesammlig afa mache u ig würd o 100k lüt finge wo drfür si, das religiösi partei nüt ir politik vrlore hei.

faus öper no me über das ganze wet wüsse:
http://www.minarette.ch/


ah und uf wiki gits übrigens o scho e artiku...


S Tagblatt het ono e artiku:
http://www.tagblatt.ch/index.php?artikelxml=1336232&ressort=tagblattheute/inland&jahr=2007&ressortcode=&ms=hauptseite

E Teil dert drus:
Zitat
Juristisch scheint der Fall eindeutig: Für den emeritierten Staatsrechtsprofessor Jörg Paul Müller jedenfalls ist die Minarett-Initiative ein «Angriff auf die Glaubensfreiheit». Sollte sie vom Volk angenommen werden, wären sowohl die Bundesverfassung als auch die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) verletzt, sagt Müller. Für ihn ist «klar», dass der Gerichtshof in Strassburg eine allfällige Beschwerde stützen würde. In diesem Fall könnte die Schweiz die Initiative nicht umsetzen – oder sie müsste die EMRK aufkündigen, was unrealistisch ist.
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